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„Ich stehe von ferne
Und stütze die Ohren
Doch habe ich schon manches
Der Worte verloren
Wer sagt mir es deutlich
Wer zeigt mir die Spur
Des ewigen Lebens
Der tiefsten Natur“ |
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Johann Wofgang von Goethe
Aus „Walpurgisnacht“ Verse aus dem Paraliponem 50, Blatt 4
(Mit „stütze die Ohren“ ist das Halten der Hand zum besseren Hören gemeint)
Angebot der Praxis
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Ton- und Sprachaudiometrie |
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Audiometrie im Störschall, Hörfeldskalierung |
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Graduierung und Topodiagnostik des Hörschadens |
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Unabhängige Beratung über Typ und Form des Hörgerätes |
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Hörgeräteanpassung bei Säuglingen und Kleinkindern in enger Zusammenarbeit mit HNO-Klinik |
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Der Erfolg einer Hörgeräteversorgung ist entscheidend von dem Willen des Hörgeschädigten bestimmt, sein Hörgerät auch nutzen zu wollen. Deshalb ist es wichtig, dass die individuellen Ansprüche des Hörgeschädigten bei der Anpassung berücksichtigt werden.
Hierbei dürfen aber nicht nur objektiv messbare Parameter, sondern individuelle, subjektiv empfundene Ansprüche müssen in Zusammenarbeit mit dem Hörgeschädigten in die Anpassung einbezogen werden.
Man unterscheidet bei Hörgeräten zwischen Bauform und Technik.
Folgende Bauformen werden angeboten:
Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO´s)
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werden hinter dem Ohr getragen und sind mit einer in der Ohrmuschel befindlichen Otoplastik (Ohrpassstück) verbunden. |
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die individuell (nach Abdrucknahme) gefertigte Otoplastik dient der Halterung des Hörgerätes und der Schallzuführung zum Trommelfell mittels eines Schallschlauches. |
Vorteile:
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für fast alle Hörverluste einsetzbar |
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hohe Verstärkungen ohne Rückkopplung (Pfeifton) durch räumliche Trennung von Mikrofon und Hörer möglich |
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hohe Batteriekapazität, dadurch längere Lebensdauer der Batterie und somit geringere Kosten |
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gute Bedienbarkeit durch relativ große Bedienelemente |
Nachteile:
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nicht immer kosmetisch ansprechend |
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Schallschlauchresonanzen |
Seit geraumer Zeit bieten fast alle Hörgerätehersteller sogenannte „offene“ Versorgungen an.
Hierbei wird die Otoplastik durch einem kleinen „Kunststoff-Fallschirm“ ersetzt. Minimaler Verschlusseffekt, Trittschallreduzierung sowie ein natürliches Hören der eigenen Stimme sind neben einem höheren Tragekomfort die großen Vorteile dieser Art der Hörgeräte-Anpassung.
Möglich wurde diese Art der Versorgung aber erst durch neueste digitale Technik mit entsprechendem Rückkopplungsmanagement.
Hörgeräte



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Hörgeräte



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Im-Ohr-Hörgeräte (IdO´s)
Man unterteilt IdO´s in Modul-Im-Ohr-Geräte (MiO´s) und Custom-made-Im-Ohr-Geräte (CiO´s).
MiO´s bestehen aus einem vorgefertigten Modul mit feststehenden technischen Daten und einer individuell gefertigten Hohlschale. Das Modul ist von der Hohlschale trennbar und deshalb bei Bedarf ein neuer Schalenbau möglich.
CiO´s werden individuell gefertigt, d. h. alle Bauteile werden bestmöglich in der Hohlschale platziert. Der Vorteil besteht darin, dass bei engem Gehörgang oder Anomalien der Ohrmuschel die Fertigung eines Gerätes möglich ist.
Ferner unterscheidet man Im-Ohr-Geräte nach Baugröße. Hier gibt es ein Angebot vom sog. CIC-Gerät (komplett im Gehörgang – unsichtbar) über normale Gehörgangsgeräte bis zu den Concha-Geräten, die die Ohrmuschel komplett ausfüllen.
Vorteile:
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hohe Akzeptanz durch gute Kosmetik |
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fester Sitz |
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optimaler Schallaufnahmeort durch Platzierung des Mikrofons in der Ohrmuschel |
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optimale Platzierung des Hörers in äußeren Gehörgang – deshalb geringerer Verstärkungsbedarf |
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Nachteile:
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Gehörgang muss groß genug sein, um Gerät anzupassen
(insbesondere Gehörgangsgeräte wegen Baugröße des Hörers!) |
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evtl. Bedienungsschwierigkeiten |
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keine hochgradigen Schwerhörigkeiten versorgbar |
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evtl. Auftreten von Windgeräuschen |
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höherer Batterieverbrauch |
Taschengeräte
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werden nur noch selten angeboten, da einige HdO´s inzwischen gleiche Verstärkungswerte bieten |
Hörbrillen
Vorteile:
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siehe HdO´s |
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kosmetisch gute Lösung bei sog. Cros- oder BiCros-Versorgungen |
Nachteile:
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Brille und Hörgerät nicht unabhängig voneinander, deshalb evtl. Probleme bei Reparaturen des Hörgerätes oder bei Brillendefekt. |
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Technik
Moderne Hörsysteme bieten durch immer kleinere Mikroprozessoren und einer immer größeren Anzahl von Einstellungsparametern eine optimale Abstimmung auf den jeweiligen Hörverlust.
Mehrfachmikrofon-Technik, integrative Signalverarbeitung, Datalogging, Rückkopplungsmanagement, Spracherkennungssysteme wie dynamische Sprachhervorhebung im Störschall als auch ein geringes Eigenrauschen sind nur einige der Errungenschaften modernster Technik.
Die Wahl mehrerer Hörprogramme, der Einsatz von Fernbedienungen und die Einbindung in Funk- und Telefonsysteme sind ein weiterer Schritt in Richtung optimaler Kommunikation.
Hörcheck „Digitales Audiorama“
Unter www.besserhoeren.de können Informationen zum Thema "Hören" abgerufen werden. In einem Online-Hörtest kann der Nutzer die Leistungfähigkeit seines Hörvermögens testen.
Weitere Themen sind Kinderschwerhörigkeit, Tinnitus und technische Lösungen für Hörprobleme. Das Portal "Forum besser Hören" versteht sich vor allem als Informationszentrum für Hörgeminderte und deren Angehörige.
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